Das Netzwerk für zeitgemäße Bildung ist aus einem Bedürfnis entstanden: raus aus dem Bildschirm, rein in die Praxis.
Vieles beginnt heute auf Instagram: Ideen, Diskussionen, der erste Kontakt. Aber Schule verändert sich nicht auf einem Bildschirm, sondern in echten Räumen, unter Menschen, die zusammen etwas ausprobieren. Genau da wollten wir hin.
Den Anstoß gab ein Samstag in Potsdam. An der Neuen Grundschule kamen dreißig Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Berlin und Brandenburg zusammen. Sie hatten sich vorab angemeldet und sind für einen Tag Austausch angereist. Was dort passierte, war mehr als eine nette Veranstaltung: viel Input, echte Gespräche, und danach ein Feedback, das eine Sache klarmachte. Davon brauchen wir mehr.
So entstand das Netzwerk. Nicht als Plattform, sondern als Ort, an dem Gleichgesinnte sich finden: Menschen, die Schule zukunftsfähig machen wollen und dafür nicht auf Erlaubnis warten. Durch Austausch, gemeinsame Projekte und gegenseitige Besuche entsteht ein Raum, in dem neue Ideen für das Lernen wachsen können.
Wir glauben, dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen voneinander lernen. Und dass niemand das allein tun muss.
Wie wir entstanden sind
Die Idee zum NfzB stammt von Luisa. Sie hat das Netzwerk 2026 gegründet und koordiniert es gemeinsam mit einem kleinen Kreis von Mitstreiter*innen.
Ein Netzwerk, das Partizipation zum Leitsatz erklärt, muss sich an der eigenen Struktur messen lassen. Im Moment liegen die Entscheidungen bei der Gründerin und dem Koordinationskreis. Das ist der Anfang, nicht das Ziel. Perspektivisch soll das Netzwerk auf mehr Schultern stehen. Wie das aussieht, entwickeln wir mit denen, die dabei sind.
Wie wir arbeiten
Das Leitbild ist von wenigen geschrieben. Es steht dauerhaft zur Diskussion. Wer dabei ist, kann jederzeit Rückmeldung geben, widersprechen, ergänzen. Was daraus wird, entscheiden wir gemeinsam.
Was wir vorhaben
Digitale Austauschrunden
Regelmäßig, thematisch, offen für alle Mitglieder. Wer nur zuhören will, hört zu.
Schulbesuche
Schulen, die zeigen wollen, wie sie arbeiten, laden ein. Teilnahme mit Anmeldung, damit die gastgebende Schule weiß, wer kommt.
Berichte aus der Praxis
Auf der Website sammeln wir, was Mitglieder ausprobiert haben. Auch das, was nicht funktioniert hat.
Weitere Formate entstehen, wenn jemand sie braucht und jemand sie trägt.